Energie, Kraft, Licht

 

Unser gesamter Körper besteht aus Energie, wir bestehen damit aus Energie. Das heißt aus Atomen, die wiederum aus noch kleineren Energieteilchen bestehen. Aus Proton, Neutron, Elektron. (soweit erinnere ich mich es in der Schule gelernt zu haben…du auch?) Diese kleinen Energieteilchen bestehen nun wieder aus noch kleineren Teilchen usw. usw.

 

Wir können die Energie üblicherweise nicht sehen. Wir sehen nur unseren Körper, also die äußere Ausdrucksform der Energie – weil wir es nicht gelernt haben, bzw. nicht mehr können. Ein kleiner Mensch – ein Baby – kann nach der Geburt vermutlich nur Farben sehen und Umrisse. Die eigentliche Sehkraft, das klare Sehen entwickelt sich erst. Kleine Kinder können oft noch Energien, Licht und Farben in und um uns Menschen herum und um alles Lebendige wahrnehmen. Der erwachsene Mensch hält dies meist für Unfug, weil es zu fantasievoll erscheint. Die Kinder lernen leider sehr schnell, diese entspannte, gesunde Herzens-Sichtweise zu verlernen. Stattdessen wäre es sinnvoll, wenn wir Erwachsenen von den Kindern lernen würden, wieder zurück zu finden in diese natürliche, angeborene Lebensweise.

 

Die Energien in der Steckdose können wir auch nicht sehen, und dennoch sind sie da. Man kann sie lenken, spürbar machen und manchmal, wenn sie zu stark ist, auch sichtbar (kleiner Blitz an der Steckdose). Es ist eine innen liegende Energie. So ist auch unsere Lebens-Energie mit der Sicht von Innen zu erkennen. Also wenn wir konzentriert, zentriert und achtsam in uns sind – und nicht mit den Gedanken überall und nirgendwo. Und wenn wir nur das Äußere sehen wollen, dann sehen wir nur das Äußere. Das innere, intuitive Sehen, kann man lernen. Auch in dem wir versuchen, zu sein wie ein Kind. Entspannt, ganz bei und in sich, neutral und aufmerksam, „unwissend“ offen, neugierig, lernwillig.

 

Energie ist Licht, hat eine Aus-strahlungs-Kraft. So bestehen wir also aus Licht. Die Kirlian-Fotografie ist ein Wissenschaftlicher Beweis dafür. Man kann damit unser Licht, unsere Aura, die Energie des Körpers, der Gefühle und Gedanken, sichtbar machen.
EEG – ein Gerät, das die Energie der Gehirnaktivitäten misst, unsere Gedanken energetisch sichtbar macht. So sind unsere Gedanken Energie.

Der Lügendetektor – dies Gerät misst die Energie der Gefühle. So sind unsere Gefühle Energien.

Wir Menschen und alle Lebewesen sind also reine Energiebündel. Energie ist Kraft.

Nur muss man auch wissen, wie man damit am besten umgeht.

 

Energien sind wandelbar und schnell. Das können wir an unseren Gedanken erkennen, wie unglaublich schnell und wandelbar sie sind, in die eine wie in die andere Richtung. Mit den Gedanken können wir überall sein. Mit Gedanken können wir sehr zerstörerisch sein, oder sehr heilsam wirkend. Die Energie fließt dorthin, wohin wir uns konzentrieren, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Sind wir mit den Gedanken woanders und damit unachtsam mit uns selbst, kann es sein, das wir stolpern oder es passieren Unfälle. Auf Dauer haben wir dann zu wenig Energie (im Körper). Wer sehr viel denkt, und nicht für körperlichen Ausgleich sorgt (mag es Qi Gong sein, Spaziergänge, Gymnastik…), bei dem staut sich die Energie dann im Kopf. Der Rest des Körpers wird folglich unterversorgt. Je nachdem auch was wir denken, hat dies zusätzliche Auswirkungen auf die vorhandenen Energie-Kräfte. Gesund fließende oder blockiert zerstörende Energie. Energie ist Kraft. Wenn wir also unsere Gedanken-Energie-Kraft nach außen in die Ferne richten, geben wir viel Energie nach außen in die Ferne weg. Denken wir dabei in positiver Gedanken-Energie-Kraft, freut sich der andere. Denn was wir weggeben, kommt natürlich auch irgendwo anders an. Was passiert dann mit dem Absender der Gedanken-Energie-Kraft? Wenn der Absender gleichzeitig weiterhin achtsam mit sich selbst bleibt, bleibt er auch während des Weg-Denkens in seiner Energie. Durch positive Gedanken mehrt er auch das Positive in sich selbst (denn die Gedanken sind ja in ihm) und damit die Kraft, auch wenn er an die anderen denkt. Wenn die anderen auch positiv an ihn denken, so bekommt er dann zusätzlich etwas zurück. Oder er meditiert (z.B.) am Ende des Tages, konzentriert sich wieder nach innen und auf den gesamten Körper, um wieder neue Energie zu sammeln.

 

Denken wir an den anderen in negativer Gedanken-Energie-Kraft, kommt dies natürlich auch an, und gegebenenfalls auch zurück vom anderen Negativdenker. Nun könnte man meinen, die negativen Energie-Kräfte gibt man weg, so behalte ich die Positiven. So ist es nun nicht. Denn die Gedanken (Bilder, Fantasien, die dabei entstehen) sind natürlich in unserem Kopf. Und so haben wir natürlich auch dieselbe Energie in unserem Körper, die wir woanders hin senden. So sollte man also in jeder Hinsicht achtsam mit seinen Gedanken sein. Und vor allem die Gedanken korrigieren, falls man mal einen schlechten Tag hatte.

 

Da Energien Licht sind, haben unsere Gedanken und Gefühle also auch Farben. Ohne das Sonnenlicht gäbe es keine sichtbaren Farben – so wie in der Nacht. Theoretisch können wir Menschen uns so stark machen mit unserer Energie, das wir wie Glühwürmchen in der Nacht leuchten können. Die großen Spirituellen Meister haben eine sehr helle Licht-Energie-Kraft, und Ausstrahlung. Und der ein oder andere ist so schön und hell wie die Sonne selbst.

Und so kann man mit der Sicht von Innen (intuitiven Sehen), so wie auch z.B. mit der Kirlian-Fotografie, die farbige Licht-Energie-Kraft der Gedanken, Gefühle und des Körperempfindens sehen. Ein sich ständig und manchmal sehr schnell wandelndes Geschehen, so wie unsere Gedanken und Gefühle sich schnell wandeln können.

 

Ein Meister der in sich ruht, hat auch wohltuendes, ruhendes Licht. Er denkt nicht so viel wie alle anderen, und ist damit auch emotional ruhiger und körperlich völlig ausgeglichen. Diese Meister haben das Schweigen gelernt, still sein und achtsam, und in Demut die Welt und alles Geschehen zu betrachten. Sie ruhen in sich selbst, im Licht, sie sind Licht.

 

Mit z.B. Qi Gong – Übungen nun, wie auch Meditation, Yoga, und vieles andere dieser Art, sammelt man die Energie-Kräfte in sich selbst. Man bringt blockierte (negativ krank machend sich auswirkende) Energie ins fließen, und verändert sie damit in positiv heilsame Energie-Kraft. Man gleicht die Energien im gesamten Körper aus. Also was im Kopf sich angesammelt und aufgestaut hat (oder in den Beinen etc.) und damit angespannt ist (wie ein Zu-viel in der Steckdose), verteilt sich wieder im ganzen Körper. So findet man Erleichterung, Entspannung, Ruhe, Genesung in jeder Hinsicht.

 

Mit Qi Gong lernt man seine Energie-Kräfte aus Licht bewusst zu lenken. Sich zu bewegen auf eine Weise die ganzheitlich gesunde Auswirkungen hat. Sie zu spüren (z.B. mit den Händen und auch im gesamten Körper) in Form von Kribbeln, Wärme, Heilung, Loslösung, Entspannung, Ruhe, Frieden, Liebe… und das Sehen der Licht-Energie-Kräfte – mit der Zeit. Denn durch viel fleißiges praktizieren von bestimmten Übungen kann man die innere Sicht üben. Allein durch das immer-mehr-im-Inneren-verweilen, sich nicht aus der Ruhe, der Kraft bringen lassen. Durch die entstandene andauernde Achtsamkeit, durch Innen-Schau, durch Bereinigung des Ego´s, der negativ sich auswirkenden Energie-Kräfte. Und und und… so vieles hat Qi Gong (oder Yoga, Meditation…usw.) uns zu bieten.

 

Zu lernen, bewusst zu atmen während man sich bewegt, ist nicht nur wichtig beim Qi Gong, etc. … sondern natürlich immer und ständig auch im Alltag. Damit man mehr Sauerstoff aufnehmen kann, und damit auch mehr Energie zur Verfügung steht. Das bewusste Atmen hilft auch dabei, das die gesamte Energie im Ganzen noch besser fließen kann. Und ein sehr Geübter kann sogar mit der Atmung die Energie steuern.

 

Bewusstes atmen beruhigt die Gedanken und die Gefühle, und damit den ganzen Körper. An den Atem zu denken während des Tages hilft, bei sich selbst zu bleiben mit seinen Kräften. Innen zu bleiben und dennoch im Kontakt mit dem Außen. Ein- und Ausatmung. So kann man leichter gesund bleiben oder werden.

 

Wenn man übt die Energie mit den Händen zu spüren (z.B. in dem man die Hände gegeneinander hält mit etwas Abstand), und versucht den Raum dazwischen zu erspüren, und dann noch auf die Atmung achtet (bewusst in den Bauch ruhig und tief atmen), dann kann man spüren, wie die Energie zwischen den Händen immer stärker wird. Die Atmung verstärkt also die Energie im Körper, und damit die Lebenskraft.

 

Habe einen bewussten, ruhigen und langen Atem – so hast du ein bewusstes, ruhiges und langes Leben.